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DAB+ bundesweit: Deutschlandradio Sendernetz wächst weiter

Pressemeldung Digitalradio Büro Deutschland

Deutschlandradio treibt die Digitalisierung des Hörfunks weiter voran. Mit elf neuen, für 2026 geplanten Anlagen erhöht sich die Anzahl der DAB+ Senderstandorte auf insgesamt 193. Nachdem der Standort Rottweil-Deilingen Ende Juni erfolgreich aufgeschaltet wurde, sollen im dritten und vierten Quartal weitere Inbetriebnahmen in Baden-Württemberg (Witthoh und Heidenheim), Bayern (Gemünden, Esselbach und Einödriegel), Mecklenburg-Vorpommern (Wustrow), Rheinland-Pfalz (Linz), Thüringen (Suhl), Sachsen (Weißwasser) und Schleswig-Holstein (Puttgarden) folgen.

Umstellung auf digitale Programmverbreitung mit DAB+ am 30. Juni
In ausgewählten Regionen mit sehr gutem Digitalradioempfang hat Deutschlandradio am 30. Juni einige kleinere UKW-Sender mit geringer Reichweite abgeschaltet. Damit wurde dort die parallele Verbreitung von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur über UKW und DAB+ eingestellt.

Das betrifft die UKW-Ausstrahlung von Deutschlandfunk an diesen Standorten:

  • Ansbach (BY) – 92,7 MHz
  • Berchtesgaden (BY) – 91,6 MHz
  • Bergen-Soltau (NI) – 89,3 MHz
  • Damme (NI) – 95,4 MHz
  • Landsberg (BY) – 90,3 MHz
  • Pößneck (TH) – 89,2 MHz
  • Rosenheim (BY) – 97,7 MHz
  • Rottweil (BW) – 106,0 MHz

In Rosenheim ist der Deutschlandfunk weiterhin über die UKW-Frequenz 97,2 MHz zu empfangen.

Die UKW-Ausstrahlung von Deutschlandfunk Kultur wurde zum 30. Juni an folgenden Standorten eingestellt:

  • Ansbach (BY) – 102,7 MHz
  • Aschaffenburg (BY) – 94,8 MHz
  • Berchtesgaden (BY) – 103,4 MHz
  • Damme (NI) – 97,5 MHz
  • Konstanz (BW) – 94,5 MHz
  • Landsberg (BY) – 107,9 MHz
  • Limburg (HE) – 105,1 MHz
  • Lörrach (BW) – 95,0 MHz
  • Schwäbisch Gmünd (BW) – 95,9 MHz
  • Straubing (BY) – 88,7 MHz
  • Traunstein (BY) – 88,3 MHz
  • Weiden (BY) – 103,7 MHz
  • Wörth (RP) – 96,6 MHz

Weitere Informationen zur Umstellung finden sich unter www.dabplus.de/wechsel.

Deutschlandradio: Ende 2026 insgesamt bis zu 193 DAB+ Senderstandorte
Im Zuge des weit fortgeschrittenen DAB+ Netzausbaus setzt Deutschlandradio bereits seit 2018 in einzelnen Regionen auf eine rein digitale Programmverbreitung. Der Radiostandard DAB+ bietet klaren, digitalen Empfang und Zusatzdienste. Durch den niedrigeren Stromverbrauch ist die Ausstrahlung über DAB+ um rund ein Drittel wirtschaftlicher als über UKW. Mit den Investitionen in die Stärkung des DAB+ Sendenetzes folgt Deutschlandradio auch den Vorgaben der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF).

Mit den für dieses Jahr geplanten Inbetriebnahmen steigt die Zahl der Menschen, die Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und Deutschlandfunk Nova zu Hause mit einer Zimmerantenne empfangen können, auf fast 80 Millionen. Dies entspricht mehr als 92 Prozent der Bevölkerung. Die Flächenversorgung für den mobilen Empfang liegt jetzt schon bei mehr als 98 Prozent und wird weiter wachsen. Die Versorgung entlang der Autobahnen liegt bereits bei über 99 Prozent und entspricht damit nahezu einer Vollversorgung.

Informationen vor Ort
Deutschlandradio begleitet die Umstellung mit Marketing und Kommunikation vor Ort und im Netz. Dabei wird auch der regionale Fachhandel eingebunden. Er steht für Fragen rund um DAB+ und die Zusatzfunktionen von Digitalradios zur Verfügung. Nähere Informationen finden Interessierte unter www.dabplus.de/wechsel. Die Webseite www.dabplus.de bietet außerdem eine Übersicht über das ständig wachsende Angebot an DAB+ Digitalradios.

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Über DAB+: Digitalradio DAB+ ist der frei empfangbare Radiostandard von heute und beendet die analoge Frequenzknappheit. DAB+ folgt auf UKW und verbindet den klassischen Radioempfang ohne Internetkosten mit der Vielfalt digitaler Programmangebote. Alle öffentlich-rechtlichen und immer mehr Privatradios strahlen Programme über DAB+ aus, wobei die Zahl der Angebote, die exklusiv über DAB+ verfügbar sind, ständig wächst. In Neuwagen ist DAB+ gesetzlich vorgeschrieben. Das derzeit in Erprobung befindliche Warnsystem „Automatic Safety Alert“ (ASA) nutzt DAB+, um die Bevölkerung in Krisen- und Notlagen zuverlässig zu informieren. Hörerinnen und Hörer profitieren von einem System, das sie auch dann informiert, wenn Mobilfunk- oder Internetverbindungen unterbrochen sind. ASA arbeitet im Hintergrund automatisch, kann für den Wohnort regional angepasst werden und bietet eine hohe Verfügbarkeit dank des Sendenetzes von DAB+ Radio. Alle DAB+ Radios haben UKW inklusive.

Über uns: Das Digitalradio Büro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative des Vereins Digitalradio Deutschland, also von ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern, Geräteherstellern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio Büro informiert die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und die Einführung von DAB+ in Deutschland. Der Zugang zum Digitalradio Deutschland e.V. steht allen Marktteilnehmern offen, die sich für DAB+ engagieren. Weitere Informationen zu DAB+ unter dabplus.de.

Kontakt für Medienvertreter:
Thomas Kühnrich
Digitalradio Büro Deutschland
presse@dabplus.de
www.dabplus.de/news